Die Monsterlesung ist vorbei, und wir zählen die Verluste: Der Müller ist aufgefressen, der Prokurator im Fieberwahn verbrannt, Franz und Hans sind im Tentakelhimmel, der Zombieoger ist explodiert, der kleine grüne Sempong hat sich vor Scham das Leben genommen, Noam, den letzten Freund, hat es auch erwischt, Zebulon wurde in zwei Hälften zerteilt und Fork mit einer Hellebarde im Schildkrötenpanzer durchgerührt. Das Publikum konnte glücklicherweise entkommen.
Nicht vergessen: Kommenden Donnerstag, am 4. Februar, ist die nächste Schlotzen&Kloben-Lesung in der Tristeza. Zu den Raumanzügen haben sich in blasphemischer Genretreue derweil Zwerge, Elfen und Ziliten gesellt.
Die langersehnte 4. Ausgabe der Pandora ist erschienen – herausgegeben von Herrn Schmidt und Herrn Riffel (wer ist denn das?), unter anderem mit Texten von und über die ganze Kloben-Baggage, vor allem aber mit Übersetzungen solch überaus wohlschmeckender englischsprachiger AutorInnen wie Elizabeth Hand, Jeffrey Thomas, Jeffrey Ford … genau das richtige für unsere Zielgruppe also.
Und auf der nächsten Lesung am 4. Februar haben wir sicher auch das eine oder andere Exemplärchen dabei …
Nach kurzem Zwischenschnauf liest Schlotzen&Kloben am 4. Februar um 20 Uhr wieder in der Tristeza. Mit dem neuen Jahr hat sich auch der gnadenlose Zukunftsoptimismus eingeschlichen, deshalb gibt es diesmal echte Raumanzüge und anderweitige Fortschrittsfieberphantasien.
Mehr noch: Aufgrund dieses mathematischen Machbarkeitsglaubens hat sich Schlotzen&Kloben entschlossen, ab jetzt jeden ersten Donnerstag im Monat am gleichen Ort zur gleichen Zeit aufzutreten!
Liebe Leser und Leserinnen,
seit Neuestem wird auf unserer Seite gelegentlich Werbung für einen Bezahlverlag eingeblendet. Dies geschieht automatisch ohne unser Zutun; wir veröffentlich dort nicht und sind mit dem Unternehmen weder verwandt noch verschwägert. Ganz grundsätzlich sollte man als angehender Autor/angehende Autorin kein Geld dafür bezahlen, dass der eigene Text gedruckt wird. Seriöse Verlage tragen das Risiko einer Veröffentlichung selbst. Wir schauen mal, ob wir diese Einblendungen nicht irgendwie loswerden können.
Guten Rutsch!
S&K
In der neuen Ausgabe (Nummer 47) der Mephisto findet sich ein Interview mit Herrn Weinert. Darin gibt er bereitwillig Auskunft über Fantasy, Venedig und Musik, aber vor allem über seinen Roman Tassilo – der Mumienabrichter, dessen Erscheinen, wie aus Verlagskreisen verlautet, sich leider auf Anfang 2010 verschoben hat.
Schlotzen&Kloben hat seine letzte Lesung in diesem Jahr abgehalten: mit Teufelsbälgern, Engeln, Ebern und Ogern, mit Gott dem Kastrator und dem vielmals in völliger Realitätsverkennung getanen Ausspruch: „Fürchtet euch nicht!“
Voraussichtlich Anfang Februar geht es weiter. Bis dahin guten Fraß!
Am 17. Dezember um 20 Uhr weihnachtet Schlotzen&Kloben feiervertagt in der Tristeza. Passend zur Jahreszeit wird ganz kurz vor Ladenschluss Klingendes, Dringliches und Besingliches vorgetragen … Lupft das schneeweiße Leichentuch und schaut, was das Rentier mal wieder reingetragen hat!
Am 19. November haben wir uns – nun erstmals in der Tristeza – über zahlreiche BesucherInnen gefreut. Vorgetragen wurden unter anderem: Eine schlechte Entschuldigung dafür, dass das Juwel von Zaggoth immer noch darauf wartet, geraubt zu werden, die fadenscheinigen Ausreden eines Gentlemans und Naturforschers für seine skandalösen Abenteuer auf See, das unverhohlene Geständnis einer Raumkorsarin, die einfach nicht mit dem Herzen beim Massakrieren ist, und die tapfere Rechtfertigung des Barbaren Gottfried, der seiner Mama durchgebrannt ist.
Nächstes Mal, am 17. Dezember, kommt dann das Ding aus der Krippe gekrochen, oder so.
Wie versprochen nun das Nähere zu den nahenden Leseterminen: Am 19.11. treten wir zum dritten Mal gemeinsam auf, und zwar im Tristeza, ganz unserem Hang zur gepflegten Gentlehheftigkeit entsprechend.


